Der Kommunistische StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) ruft zu reger Beteiligung an antifaschistischen Demonstrationen auf.
An diesem Wochenende begeht die rechtsextreme Burschenschaft Olympia gemeinsam mit Rechtsextremen aus ganz Europa einen Kommers zu ihrem 150 jährigen Bestehen. Weitere Anlässe der Veranstaltung: 150 Jahre "Deutsche Burschenschaft in Österreich", "90 Jahre Friedensdiktate (sic!) von St. Germain, Versailles, Trianon", sowie "200 Jahre Tiroler Abwehrkampf" (so die Einladung der "Festkanzlei der Arge Festkommers").
Wie schon in den "Anlässen" ersichtlich, handelt es sich bei einer Veranstaltung, bei der "Friedensdiktate" betrauert werden und wohl auch der Burschenschafter
gedacht werden soll, die im "Südtirol"-Terror beteiligt waren, um eine rechtsextreme. Dass eine derartige Festivität in der Hofburg stattfinden darf, während es für AntifaschistInnen Platzverbote und Ausschreitungs-Ankündigungen seitens der Exekutive gibt, ist skandalös. Gründe hierfür sind wohl in der personellen Überschneidung zwischen den rechtsextremen Burschenschaften und der FPÖ, die deren parlamentarischen Arm darstellt, zu suchen.
Daher ruft KSV-LiLi zur Beteiligung an der heutigen Gegendemonstration, wie auch zu den anderen antifaschistischen Veranstaltungen dieses Wochenende auf.
Die Route der heutigen Demonstration führt - aufgrund obig genanntem Platzverbots der Exekutive - von der U6-Station Gumpendorfer Straße über die Wallgasse, Liniengasse und Gfornergasse wieder zur Gumpendorfer Straße und wird am Schillerplatz enden.