Eigeninitiative, oder: (frauen-) networking unterstützt?!
Um der sozialen Selektion an Universitäten, von der vor allem Frauen und Menschen mit nicht-österreichischer StaatsbürgerInnenschaft betroffen sind, entgegen zu wirken und Studentinnen zu fördern, haben die (ehemaligen) Fakultätsvertretungen der Human- und Sozialwissenschaften (H.u.S.) und der Geistes- und Kulturwissenschaften (GEWI) vor einigen Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, das Frauen - unabhängig von den Launen von Politik, Ministerium und der (meist männlichen) Unileitung - im Weg durch und vor allem bei der Beendigung ihres Studiums unterstützen soll. Die dadurch entstandenen wissenschaftlichen Schreibwerkstätten und das Diplomarbeitscoaching für Frauen wurden in den folgenden Jahren von der Fakultätsebene der ÖH, im Speziellen von den beiden genannten Fakultätsvertretungen, finanziert.
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www.liab.at: Frauenprojekte
Durch Umstrukturierungen an der Uni wurden die altbekannten und -bewährten Fakultäten abgeschafft und in neuer Anordnung zusammengewürfelt - die Fakultätsvertretungen H.u.S. und GEWI existieren also (mittlerweile schon seit längerem) nicht mehr. Auch deren finanzielle Mittel wurden durch eine Novellierung das HochschülerInnenschaftsgesetzes (HSG) umgeschichtet. Diese Tatsache hatte zur Folge, dass das Projekt im Weiteren vor allem durch diverse Studienvertretungen und nur mehr zu einem Teil von den Nachfolgefakultäten der H.u.S. und GEWI getragen wird - aber es läuft weiterhin...
Wir lassen uns nicht unterkriegen - niemals!
Da es einigen Menschen am Herzen liegt, ein derartiges emanzipatorisches Projekt zu unterstützen, wird es auch weiterhin wissenschaftliche Schreibwerkstätten und Diplomarbeitscoachings für Frauen geben. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass es nicht allein Aufgabe von Seiten der StudentInnen sein darf Förderprojekte für Frauen und andere benachteiligte Gruppen an Universitäten zu initiieren! Selbstfinazierte Projekte gehen wieder zu Lasten der StudentInnen, während die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung entziehen.
Was ist der Zweck von wissenschaftlichen Schreibwerkstätten und Diplomarbeitscoaching für Frauen?
Allerorts, aber vor allem an der Uni Wien, hört mensch von unzumutbaren Verhältnissen in Bezug auf Diplomarbeitsbetreuung. Das Projekt soll - dem zum Trotz - Studentinnen ermöglichen, durch einen sinnvollen Umgang mit Wissenschaft, gemeinsam mit Trainerinnen und anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen, an ihren Diplomarbeiten und anderen wissenschaftlichen Texten zu arbeiten. Dies soll auch - für die Zukunft - die Position von Frauen in einem Männerdominierten Wissenschaftsbetrieb fördern und stärken.
Schreibwerkstätten:
www.liab.at: Wissenschaftliche Schreibwerkstätten
Diplomandinnencoaching:
www.liab.at: Diplomarbeitscoaching
Anmeldung
Anmelden könnt ihr euch sofort unter: frauenprojekte (at) oeh.univie.ac.at
Schickt einfach ein mail mit folgenden Daten:
* Name
* Matrikelnummer und Studium
* Telefonnummer (nur für "Notfälle", wir werden sie auf keinen Fall weitergeben)
* die Schreibwerkstatt oder das Diplomarbeitscoaching, an der/dem ihr teilnehmen wollt (sicherheitshalber vielleicht auch die Termine dazuschreiben)
(frauen-) networking unterstützt!
Frauenprojekte
http://www.liab.at
frauenprojekte (at) oeh.univie.ac.at
H.u.S.
Rathausstraße 19-21
1010 Wien
Tel.: (01)4277/19651