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 Donnerstag, 9. Feber 2012 @ 16:14

Linz: „Vota Comunista!“ bei der HochschülerInnenschaftswahl 2007

   

KSV-LiLiKSV-LILI kandidiert als >Linke Liste - Kommunistische StudentInnen< auch an der Johannes-Kepler-Universität

Als radikale linke Alternative kandidiert der Kommunistische
StudentInnenverband-Linke Liste (KSV-LILI) unter dem Motto „Vota Comunista!“
bei der ÖH-Wahl vom 22. bis 24. Mai 2007. Der KSV-LILI kandidiert neben dem
österreichweiten Antreten für die ÖH-Bundesvertretung auch an der
Johannes-Kepler-Universität Linz - als >Linke Liste - Kommunistische StudentInnen<, wo für die Universitätsvertretung Barbara Steiner aus Traun kandidiert.

Schwerpunkte des KSV-LILI sind die Abschaffung der unsozialen
Studiengebühren und der Zugangsbeschränkungen, der Kampf für die
Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden, die feministische
Auseinandersetzung mit der strukturellen Benachteiligung von Frauen, gleiche
Rechte auch für ausländische Studierende und die Ablehnung des neoliberalen
Kapitalismus.

Darüber hinaus stellt der KSV-LILI die Entwicklung an den Universitäten aber
bewusst in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang. Vor allem
kritisiert der KSV-LILI die zunehmende Unterordnung der Universitäten und
der Wissenschaft unter Profitinteressen. Raiffeisen-Boss Scharinger ist
Vorsitzender des Universitätsrates und zog auch bei der Wahl des neuen
Rektors die Fäden. Dass dabei mit TNF-Dekan Hagelauer ein Mann der
Wirtschaft zum Zug kam und der von Studierenden und Senat unterstützte
Vizerektor Kalb den Kürzeren zog zeigt, was Sache ist: „Die Unterwerfung der
Universitäten ist nirgends so penetrant wie am Fall der
Johannes-Kepler-Universität, es wäre eigentlich konsequent und ehrlich, sie
in Ludwig-Scharinger-Universität umzubenennen“, so Barbara Steiner.

Unterstützt wird der KSV-LILI von der KPÖ, die in einem kürzlich
veröffentlichten Hochschulpolitischen Positionspapier die Ökonomisierung der
Universitäten und der Wissenschaften scharf kritisiert und Alternativen
entwickelt: „Wie der „Umfaller“ der SPÖ beim Wahlversprechen die
Studiengebühren abzuschaffen zeigt, ist auch von der Neuauflage der
rotschwarzen Koalition keine Änderung der Hochschulpolitik zu erwarten“,
kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

An der Johannes-Kepler-Universität kandidierte der KSV-LILI zuletzt 2003 und
erreichte für die Universitätsvertretung 84 Stimmen bzw. 2,32 Prozent.
Bundesweit erreichte der KSV-LILI bei der 2005 stattgefundenen ÖH-Wahl 2.306
Stimmen bzw. 3,95 Prozent und damit eines der 45 Mandate in der
Bundesvertretung.




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