Es ist genug für alle da! - Einladung zum EL-Grundeinkommensseminar

Donnerstag, 19. April 2007 @ 16:44

Es gibt ausreichend Möglichkeiten gegen soziale Ausgrenzung vorzugehen. Vorraussetzung ist, den Kapitalismus beim Namen zu nennen. Das bedingungslose, existenzsichernde Grundeinkommen für alle ist finanzierbar - ein wenig Umdenken vorausgesetzt. Letztendlich werden auch alle davon profitieren, selbst diejenigen, die es über Abgaben bezahlen müssen. Am 5./6. Mai wird in Wien - organisiert von der KPÖ und der Europäischen Linkspartei, gemeinsam mit KSV-Lili und Lili-Boku - ein Seminar zum Thema Grundeinkommen stattfinden.

Grundeinkommen bedingungslos für Alle! Es ist genug für alle da

5./6. Mai - VHS 16 1160, Ludo Hartmann Platz

Samstag von 10 - 18.30 Uhr Sonntag von 10-13 Uhr

Einstiegsreferat: Von welchem Menschenbild gehen wir aus
Arbeitskreise
Abschluß: Linke Utopien und das bedingungslose Grundeinkommen

Ein Seminar veranstaltet von KPÖ, Europäische Linke, KSV-Lili

Sa 10 - 18.30h
Einstiegsreferat: Heidi Ambrosch
Von welchem Menschenbild gehen wir aus
Mittagspause
Kleingruppen:
Was würden 1.000 Euro Grundeinkommen für meine persönliche Lebenssituation bedeuten
Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen:
Menschenbild, Gesellschaftsentwicklung, Geschlechterverhältnisse, ResidenzbürgerInnenschaft, Finanzierung und Umverteilung

So 10 - 13h
Fokussierung: Katja Kipping (angefragt)
Linke Utopien und das bedingungslose Grundeinkommen
Präsentation der Inhalte aus den Arbeitskreisen, Plenumsdebatte




Fragestellungen
* welche Vorstellungen von Gesellschaft und Gesellschaftsentwicklung haben wir
* welches Menschenbild legen wir unseren Forderungen zugrunde
* wie muss der Arbeitsmarkt gestaltet sein, damit Menschen darin arbeiten wollen und ihre Fähigkeiten einbringen können bzw. sich entsprechend ihren Fähigkeiten darin entwickeln können
* wie läßt sich Arbeit neu denken, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt.
* welche neuen Möglichkeiten machen sich auf.
* welche neuen Anforderungen entstehen an die verschiedenen Institutionen, die für die Gemeinschaft arbeiten (Behörden, Ämter, AMS, ...)
* welche Resourcen werden frei, die das aktuelle Kontrollsystem bindet
* welche Auswirkungen an Gemeinschaften, Kommunen hat ein Grundeinkommen * wie läßt sich das Soziale neu denken, mit dem Grundeinkommen
* welche neuen Bedingungen, welche neuen Möglichkeiten, entstehen für das (schulische und berufliche weiter-)Bildungssystem
* welche Bedingungen müssen am Arbeitsmarkt erfüllt sein, damit ein Grundeinkommen keine Stillhalteprämie für Frauen, Jugendliche wird
* ist das bedingungslose Grundeinkommen für linke Gruppen, Initiativen, Partei, Netzwerke, ... gegen die Mehrheitsmeinung im Land argumentierbar
* welche Utopien stecken in dieser Forderung. Ermöglicht das Grundeinkommen die das Darstellen unserer Gesellschaftsperspektive.
* kann ein Grundeinkommen kontraproduktiv im sinne linker Gesellschaftsentwicklung sein
* warum ist auch innerhalb linker, fortschrittlicher Kreise, Parteien, der Gewerkschaftsbewegung die Ablehnung des Grundeinkommen so massiv vorhanden.
* warum wird diese oft so verbissen verteidigt.

Grundeinkommen bedingungslos für Alle!

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